Medikamente gegen vorzeitigen Samenerguss

Medikamente gegen vorzeitigen Samenerguss

Der vorzeitiger Samenerguss, medizinisch auch als Ejaculatio praecox bezeichnet, ist eine Sexualstörung die sehr viele Männer betrifft. Die Scham über diesen Zustand verhindert jedoch, dass Männer zum Arzt gehen und das Problem frühzeitige Ejakulation mit ihm besprechen. Dabei gibt es heute schon einige mehr oder weniger vielversprechende Behandlungsmöglichkeiten, um diesen unangenehmen Zustand zu beenden. Nachdem die Impotenz mit Mitteln wie Viagra, Levitra und Cialis erfolgreich bekämpft werden kann, nimmt sich die Medizinforschung auch dem Problem vorzeitige Ejakulation an. Derzeit kennt man zwei Arten der Behandlung:

  • Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und andere Psychopharmaka
  • Lokalanästhetika

Zum einen sind es Psychopharmaka, die eine Verzögerung hervorrufen, um eine vorzeitige Ejakulation zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern. Zum anderen sind es Mittel, die normalerweise in der Lokalanästhesie eingesetzt werden. Diese natürlich mit weniger hohem Wirkstoffanteil.

Psychopharmaka gegen vorzeitigen Samenerguss

Vorzeitige Ejakulation Kurs

Der vorzeitige Samenerguss hat sehr viel mit dem Serotoninhaushalt im Körper zu tun. Serotonin ist ein Botenstoff im Zentralnervensystem der dafür verantwortlich ist, wie man Glück oder Unglück empfindet. Je mehr Serotonin der Körper produziert, desto glücklicher fühlt man sich. Daher wird es auch laienhaft als „Glückshormon“ bezeichnet.

Sertonin ist daher als Stoff gegen schwere Depressionen, Angstgefühlen und zwanghaften Störungen interessant. Aber auch eine frühzeitige Samenerguss kann mit ihm bekämpft werden. Ganz intensiv ist die Forschung nach den selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (SSRI) sowie trizyklischen Antidepressiva. Diese verhindern oder blockieren den Abbau des Glückshormons Serotonin und ein Glücksgefühl, auch wie beim Sex, bleibt erhalten. Hiervon verspricht man sich positive Wirkung auf die Orgasmuskontrolle.

Einige Psychopharmaka, die zur Behandlung schwerer Depressionen gefunden wurden, haben als Nebenwirkung den Effekt, dass sie die Ejakulation verzögern. Auch Levitra und Viagra werden immer noch im Einzelfall für diesen Zweck eingesetzt. Die vorzeitige Ejakulation kann mit einigen heutzutage auf Rezept zu erhaltenden Medikamenten bekämpft werden.

Priligy

Priligy ist das erste zugelassene Mittel für die Linderung von vorzeitiger Ejakulation. Es darf Männern im Alter zwischen 18 und 64 Jahren verschrieben werden. Mit der Höchstdosierung kann die vorzeitige Ejakulation um bis zu 3:12 Minuten hinausgezögert werden. Weitere Medikamente sind Paroxetin, Sertralin, Fluoxetin und Clomipramin, leider alles starke Psychopharmaka, um die vorzeitige Ejakulation zu bekämpfen.

Lokalanästhetika

Daneben kann man die vorzeitige Ejakulation lindern durch die Anwendung von Lokalanästhetika wie Prilocain (Salben, Sprays), Benzocain (Kondome) und insbesondere Lidocain (Sprays, Salben und Kondome), um die Sensivität des Penis, insbesondere der Eichel herabzusetzen. Sie haben den Vorteil, schnell zu wirken und mit weniger Nebenwirkungen behaftet zu sein. Es bedeutet aber auch, dass Sie weniger beim Sex empfinden.

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